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Onlinehandel

Onlinehandel wird immer beliebter und die Abwicklung erfolgt oft über elektronische Marktplätze wie z. B. Amazon und Ebay. Die Reichweite wird dadurch enorm, weit über die eigene Region hinaus, oftmals EU-weit und es ergeben sich grenzüberschreitende Verkäufe in aller Regel an Endverbraucher.

Es entstehen dadurch vielfältige Umsatzsteuerprobleme, die dringend zu beachten sind, da der Marktplatzbetreiber nur als Vermittler auftritt und der Verkäufer hier selbst gefragt ist.

Wenn Sie feststellen, dass Sie durch solche Verkäufe in andere EU-Staaten liefern, beachten Sie bitte die Lieferschwellen. Setzen Sie sich dann schnellstmöglich mit Ihrem steuerlichen Berater in Verbindung. Bei Überschreiten der Lieferschwelle entsteht im Land, in das geliefert wird, eine Umsatzsteuerpflicht. Nicht nur die deutsche Finanzverwaltung ist an diesen Vorgängen interessiert, sondern im Bestimmungsland, z. B. Österreich oder Frankreich, werden derartige Fälle durchaus als Steuerhinterziehung aufgegriffen wenn sie nicht gemeldet sind.

 

Berlin, 25. Juni 2018

 

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