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Mindestlohn und steuerfreie Zahlungen


Die Möglichkeit, einige Lohnbestandteile steuerfrei zu zahlen, ist sowohl für den Arbeitgeber als auch für den Arbeitnehmer meist erfreulich. Hinzukommt, dass derartige Zahlungen oftmals auch sozialversicherungsfrei sind. Die Regelungen gelten für normale, reguläre Mitarbeiter, aber auch für solche, die nur geringfügig beschäftigt sind.

Bitte achten Sie vorsorglich genau darauf, ob es durch die Gewährung steuerfreier Zahlungen und Zulagen, die auf die Berechnung des Mindestlohns nicht anerkannt werden, zu einem Konflikt kommt. Sollte die Prüfung der Deutschen Rentenversicherung ergeben, dass der Arbeitnehmer unterhalb des gesetzlichen Mindestlohns vergütet wurde, z. B. auch weil bestimmte Zahlungen nicht angerechnet werden, so muss der Differenzbetrag zum gesetzlichen Mindestlohn als so genannter Phantomlohn der Sozialversicherung unterworfen werden. Das Bundesarbeitsgericht hatte sich im Oktober 2017 mit einer Anwesenheitsprämie zu befassen und hat auf diese Problematik ausdrücklich noch einmal hingewiesen.

 

Berlin, den 9. Juli 2018

 

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