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Privatnutzung von Firmenwagen durch Arbeitnehmer


Firmenwagen können Mitarbeitern überlassen werden auch zur privaten Nutzung. Der dadurch entstehende geldwerte Vorteil ist Lohnbestandteil. Wenn es sich bei dem Mitarbeiter um ein Familienmitglied des Arbeitgebers handelt, dann muss die Firmenwagenüberlassung fremdüblich sein.

Der Bundesfinanzhof hat im Oktober 2018 entschieden, dass die Entlohnung eines geringfügig beschäftigten Ehegatten durch Pkw-Überlassung unüblich ist und in seinem Leitsatz ganz ausdrücklich darauf hingewiesen, dass eine geringe Gesamtvergütung bei Abschätzen der Privatnutzung und des Risikos die Fahrzeugüberlassung als nicht wirtschaftlich zu betrachten ist und dies dadurch auch nicht einem Fremdvergleich standhält.

Ganz allgemein kann man sagen, dass Arbeitsverhältnisse mit Ehegatten aber auch sonstigen Familienangehörigen immer genau dahingehend zu überprüfen sind, ob fremde Arbeitnehmer zu ähnlichen Konditionen eingestellt werden würden. Bevor Sie Ihren Ehegatten oder ein Familienmitglied anstellen, sollten Sie über die Vertragsgestaltung aus steuerlicher Sicht mit Ihrem steuerlichen Berater sprechen.

 

Berlin, 8. April 2019

 

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